Heute früh im Bett habe ich eine alte Übung wieder aufgenommen, die ich bereits vor der Beschäftigung mit der Schulterhilfe angefangen hatte. Diesmal jedoch etwas systematischer. Ich strecke im Liegen beide Arme nach oben, der kranke eventuell mit Hilfe des gesünderen Arms oder indem ich den kranken Arm gewissermaßen nach oben schleiche also nicht gestreckt hochhebe.
Dann dehne ich den Arm nach hinten möglichst bis zur Wand, wenn dort eine ist. Sollte ich nicht bis zur Wand kommen, ruckle ich mich ein wenig höher um bis zur Wand ranzukommen. Wenn ich mit relativ wenig Schmerzen bis an die Wand komme, bewege ich ihn ein paarmal bis zur Senkrechten und wieder nach hinten, zwischendurch kann man ihn auch ein wenig kreisen, auch beide Arme kreisen. Wenn man merkt dass man bequem bis an die Wand kommt, dann ruckelt man sich im Bett wieder etwas nach unten, damit es dann schwerer fällt. Das Ziel muss irgendwann sein, natürlich nicht am ersten Tag, dass man den kranken Arm genauso weit nach hinten strecken kann wie den gesünderen. Nach zehn Minuten Pause habe ich diese Übung wiederholt und musste natürlich feststellen, dass sie zunächst genauso schwer fiel wie am Anfang. Ich mache da auch die Erfahrung, dass hinterher der Arm noch stärker blockiert, es ist wie eine Klammer auf der Schulter. Soll man sich davon abschrecken lassen? Ich weiß nicht.
Später am Vormittag habe ich dann wieder zur Schulterhilfe gegriffen, aber nur Bewegungsübung gemacht, also ohne Belastung. Ich bin nach kurzer Zeit bis locker 130° gekommen. Vor Beginn der Übung war ich bei 120 Grad aber mit leichtem Schmerz.
Meine Cortisonspritze für morgen habe ich abgesagt, diesmal ohne einen neuen Termin zu vereinbaren.
Nachmittags dann doch noch eine gute halbe Stunde mit der Schulterhilfe gearbeitet, zunächst nur Bewegungsübungen bis 130 Grad gekommen, und dann noch dreimal mit Belastung, aber nicht übertrieben.
