Geht es nach oben?

Das Wochenende war noch gar nicht gut, vielleicht habe ich deshalb nichts geschrieben, aber es lag auch daran, dass wir immer beschäftigt waren mit Besuchen und Besucht-werden. Ab Montag Mittag ein kleiner Umbruch.  Vormittags noch relativ normal aber auch noch mit Schmerzen gelaufen, dann gegen allen inneren Widerständen und Schmerzen mit der Gymnastik begonnen und diese auch konsequent und lange etwa 80 Minuten durchgeführt. Überraschend gab es hinterher keinen Zusammenbruch, sondern ich hatte das Gefühl, dass ich plötzlich fast schmerzfrei laufen kann, wenn auch wie immer humpelnd.

Von da an habe ich mit dem stockfreien Laufen ständig etwas zugelegt obwohl ich mir das eigentlich verboten hatte. Auch heute bin ich wieder einen Abschnitt in der Siedlung weitergelaufen. Das war zum Schluss doch recht anstrengend, aber ich habe es mir verkniffen anzuhalten und auszuruhen. Vielleicht liegt es auch im Wetter, denn es hat genieselt und später fast schon geregnet beim stocklosen Laufen, dennoch bin ich nicht “gerannt”, um dem Regen auszuweichen, die Geschwindigkeit hielt sich in Grenzen.

Habe mal in meinem Tagebuch zurückgeblickt, wie lange ich nun so systematisch und aufzeichnend  meine Morgengänge mache. Bin doch sehr überrascht, in welch kurzer Zeit ich solche Fortschritte gemacht habe. Es ging ja erst am 24. August los, ab 2. September habe ich aufgezeichnet und da waren meine Gänge  nur mit Krücken  und ich war am Ende meistens sehr erschöpft und von 2000 und 2500 Schritten war die Rede, jetzt bin ich bei 3800 Schritten etwa. Das stockfreie gehen ist täglich länger geworden. Da ich heute nicht vor dem Frühstück gelaufen bin, bin ich etwas aus meinem Rhythmus geraten und nun muss ich pausieren, bevor ich mit der Gymnastik beginne. Wie viel ich heute mache, habe ich noch nicht entschieden.

Habe die Gymnastik in 2 Abschnitten gemacht, abends die 2. Hälfte. Man muss sich halt immer wieder überwinden.