Weiter aufwärts

Eigentlich bin ich die letzten Monate recht gut klar gekommen, allerdings waren die Ruheschmerzen in den Morgenstunden schon recht erheblich. Tabletten und Einschmiererei war öfters, wenn auch noch in bescheidenen Ausmaß angesagt. Der Gedanke an OP war immer präsent, wenn auch wegen Corona total ausgeschlossen.

Seit ca. 14 Tagen, vielleicht auch etwas länger, es ist ärgerlich, dass ich das hier nicht vermerke, also seit ca. 14 Tage mache ich 3 Übungen, die ich bislang so nicht kannte. Ich gebe diesen Übungen mal Namen zur besseren Erinnerung.

  1. Kniekreisen: auf dem Rücken liegend wird ein Knie angezogen und kreisförmig nach außen wieder  zu Streckung gebracht, möglichst so lange es geht oder 1,5 bis 2 Minuten, dann das andere Bein und das Ganze noch einmal in andere Drehrichtung.
  2. Froschbumsen: auf die Knie gehen, mit den Armen abstützen, die Beine möglichst weit aufdehnen, die Fußspitzen nach außen drehen, als etwa Froschhaltung und dann mit dem Hintern möglichst weit vor und zurück (a bissel bumsen), zum Schluss noch eine Weile nach vorne geschoben verharren.
  3. Kniefall: auf ein Knie runter, das andere Bein im rechten Winkel aufstellen, das untere Knie möglichst weit nach hinten, dann vor und zurück beugen.

Alle Übungen wenigsten 2 Minuten ausführen. Es scheint so, dass es diese Übungen im wesentlichen sind, die mich immer mehr von den Ruheschmerzen befreien, glaube ich jedenfalls.

In der Schulter knackt es heftig, ist aber schmerzfrei und frei beweglich. So bin ich zufrieden.

Die Balanitis ist nun definitiv weg. Ab und an nehme ich noch das Desinfektionsgel. Das war ein großer Sieg über und mit den Ärzten.

Das Knacken in der Wirbelsäule beim Laufen tritt nur noch bei längerem Laufen auf und ist längst nicht mehr so lästig.

Vielleicht hat mein Training den Allgemeinzustand ganz generell verbessert. An irgendetwas wird es ja liegen. Toi, toi, toi.