Wie kam ich zur Schulterhilfe?

Bin über YouTube auf eine mir bislang unbekannte Technik der Selbsttherapie von Schulterbeschwerden gestoßen, die sogenannte Schulterhilfe oder Schulterbügel. Hier handelte es sich um die Erfindung eines Quereinsteigers, denn er ließ weder erkennen, dass er Physiotherapeut oder gar Orthopäde wäre. In einem anderen Video hat er, Thomas Duttiné (TD), zu erkennen gegeben, dass er zu dieser Entwicklung gekommen ist, weil er selbst unter starken Schulterbeschwerden gelitten hat und ihm kein Arzt oder Therapeut helfen konnte. (Helfen können Sie natürlich immer, aber die Mittel waren ihm offenbar nicht recht – mir auch nicht.)
Irgendwie hat mich das Gerät sofort fasziniert, da die Grundidee relativ leicht erkennbar war: der Supraspinatus entlastet und der Infraspinatus und das andere Dingsda werden trainiert, ohne dass man zusätzliche Muskelanstrengungen benötigt. Von vornherein hatte ich das Gefühl, dass mir dieses Gerät Hoffnung gibt, mehr als Ultraschall, mehr als Operation, mehr als Cortisonspritzen, ja auch mehr als die übliche manuelle Therapie, die mir bei meinen Bein-und Hüftproblemen sehr geholfen hatte, aber die beim Arm, er ist halt sehr kompliziert, nur sehr langsam vorangeht. Und Hoffnung ist ja die beste Voraussetzung für die Heilung. Also habe ich mich erst einmal ans Telefon gehängt und den Erfinder Thomas Duttinè (TD ) etwas länger interviewt, um eine gewisse Sicherheit zu bekommen, dass das auch bei mir vielleicht sinnvoll ist. Denn die Einschränkung meines Arms ist schon sehr stark und es ist völlig ausgeschlossen, dass ich ihn in den Standard-Bügel hinein bekomme. Er empfahl mir also den sogenannten Akut-Bügel (das ist jetzt mein Jargon, man sollte vielleicht besser sagen: Akut-Schulterhilfe) zu bestellen und entsprechend meiner Größe die Größe L. Gesagt getan und die Bestellung rausgeschickt.

Wichtig! Der Fahrradsturz, der meine Probleme im wesentlichen am linken Arm verursachte, fand am 22. Juni 2018 statt, also erst nach einem Monat bin ich zur Schulterhilfe gekommen. Ich frage mich immer noch, wie es wäre, wenn ich nicht auf Ruhe geschaltet hätte und auch gleich wieder das Fahrradfahren aufgenommen hätte- Hätte, hätte, ….